Beitrag vom 17. September 2008 – Trackback Link – Permalink
1 Trackbacks/Pingbacks
- Pingback: Wiesels große Reise, Woche 7: Berlin! « Non-Stop Action from a different Perspective on 19. September 2008
Als ich Wiesel erzählte, dass es kurz nach seiner Ankunft seine Koffer gleich wieder packen kann, weil die Lotten am Wochenende verreisen, schaute es erst skeptisch, dann packte ihn aber seine Abenteuerlust. Es war genauso aufgeregt wie wir.
Die Wege in Berlin sind etwas weiter, die Stadt umfasst 891,85 Quadratkilometer Fläche und 12 Bezirke, bei den jeder Bezirk so eine kleine Stadt für sich ist. Wiesel nahm Platz und schaut sich zunächst alles aus der „Trageperspektive“ an. So spitze er die Nase und schnuffelte den Geruch meinem Stamm-Curry-Imbiss vor der Haustür, winkte dem türkischen Blumenverkäufer und lächelte den Kioskbesitzer an, so wie ich das immer tue. Beim Bus einsteigen immer ordentlich seinen Fahrschein vorzeigen, alles tat Wiesel, als ob er es schon immer konnte.
Es staunte nicht schlecht als der Bus an ganz vielen Menschen vorbei fuhr, die alle in einer Schlange standen – der Reichstag. Hier wird Politik gemacht und das Regierungsviertel wird täglich von unzähligen Touristen bevölkert, erklärten wir. Viele kommen über den größten Kreuzungsbahnofs Europas, den Hauptbahnhof, zur Besuch in die Stadt, an dem wir ausstiegen. Ein riesen Objekt mit einer Außenfassade aus Stahl und Glas und innen mehrere Ebenen auf der die Obere 4 Brückenelemente umfasst. Die erste Rolltreppe fuhr uns auch direkt zum Elixier eines Großstädtes – dem Coffeeshop. Hier in Berlin geht nichts ohne einen Pappbecher mit gut duftender Flüssigkeit, am besten noch mit Schaum.
So lässt es sich leben. Wiesel spitze noch die Ohren als er mit den Lotten in den Zug stieg, schlief dann aber ein, denn das Gequatsche der Lotten war 4 Stunden lang nichts für Wiesel. Er wachte erst wieder auf, als wir in den Sonnenhof in Hanau-Mittelbuchen einkehrten. Wir würden von der der Tochter des Hauses herzlichst empfangen und logierten im Barockzimmer. Fröhlich sprang Wiesel auf den bequemen Matratzen umher und zappte sich gemeinsam mit uns durchs Fernsehprogramm. So ein bissl relaxen … 
Dann sprangen die Lotten aber auf. Was war los? War doch gerade so nett und gemütlich, dachte sich wohl Wiesel. Die eine rannte unter die Dusche, die andere föhnte sich die Haare. Achso, Wiesel verstand: Stylingtime! Na gut, auch wer von naturaus schön ist, schaden tuts keinem. Gestriegelt und Gebügelt und mit farblich passenden Accessoires gings zum Lottenlieblingssänger. Und was soll ich sagen: Ich hab Wiesel in der Menge mithüpfen sehen. Ein heimlicher Fan.
Beitrag vom 17. September 2008 – Trackback Link – Permalink
Was denn? Kein Bild vom Wiesel beim Stagediving? ;-)
Aber mal wieder typisch Wiesel, sich faul in der Tasche durch die Gegend tragen zu lassen…
Wiesel war einfach zu schnell und ich zu langsam … ;-)
Habe ich schon erwähnt, dass ich das Wiesel beneide? Bei Dir bekommt es ja wirklich was von der Großstadtwelt gezeigt!