Sehr geehrte Wieselinnen und Wiesel, in wenigen Minuten erreichen wir Dresden-Altstadt. Wir wünschen allen Wieseln einen angenehmen Aufenthalt und würden uns freuen, Sie bald wieder an Bord zu begrüßen, nächste Station Dresden-Altstadt.
Die östliche Rundreise setzte Wiesel vergangenes Wochenende in Dresden fort. Eigentlich wollten wir uns nur gemütlich in einem in-Café einen französischen Kaffee schlürfen aber Wiesel bestand darauf, die Sehenswürdigkeiten Dresdens zu besichtigen. Also rauf auf die Frauenkirche, wieder runter, einmal um die Semperoper, Marsch entlang des Fürstenzugs, ab in den Zwinger und etwas im Brunnen geplanscht. Anschließend einkehren in eines der gemütlichen Restaurants in der Alaunstraße, Dresden Neustadt. Ich muss mich mal ein wenig beschweren: Wiesel ist so faul, wie eine Banane nach 5 Monaten im Bürokühlschrank. Es lies sich natürlich zu jeder Zeit bequem in der Tasche durch die Gegend tragen.
Nun gut. Das Wochenende besteht aus zwei Tagen, der Sonntag war noch nicht verplant. Nach einem Blick in die Zitty war er‘s: Es ging auf den Flohmarkt nach Friedrichhain. Nett anzusehen sind die einen oder anderen Antiquitäten zwischen dem ganzen Gerümpel. Zu einem Kauf kam es allerdings nicht und das Problem war offensichtlich: Wiesel war einfach nicht bereit, die Tasche mit alten Kerzenhaltern, Büchern oder abgetragenen Militärmützen zu teilen. Tja, also ging es nach einem ertragslosen Spaziergang über den Flohmarkt in die nächste Szenengegend;
Wiesel, der alte Clubrocker. Während sich Frauchen ein koffeinhaltiges Heißgetränk mit warmer Milch + Schaum genehmigte, nutzte Wiesel die Zeit, den flanierenden Zweibeinern bei ihren Schaumärschen zuzusehen.
Das war also Dresden und eine der Flaniermeilen Berlins. Ich glaube, Wiesel hat‘s gefallen.
Ich würde wetten, dass es dem Wiesel gefallen hat – soviel Kultur und bohemisches Leben – und dann noch getragen werden! Vermutlich hat es sich in Deiner Tasche schon häuslich eingerichtet. Wenn Du nicht aufpasst, und es weiter so verwöhnst, wirst Du es nie wieder los. Ich würde mir sorgen machen, wenn es anfängt die Innenseiten der tasche zu tapezieren :-)
Es ist sehr löblich, dass du dem Wiesel die Elbperle gezeigt hast.
@puppe: was ja nicht uneigenützig geschah, aber die Elbperle, wie du sie so treffend bezeichnet, ist immer eine Reise wert.
Ach ja, so ein faules Stück, dieses Wiesel! Hier hat es sich ja immerhin einmal allein auf den Weg gemacht, nämlich zum Strand. Aber da hatte es wohl was vor, wie sich im Nachhinein herausstellte…