
Es ist wie mit Ehepartnern – die hauen ab, wenn es ihnen zu langweilig wird. Zum Zigarettenholen, zum besten Freund oder in die Eckkneipe. Wiesel hat eindeutig zu viel bunte Magazine gelesen, tat aber genau das, was das Klischee verlangt – qualmen, trinken, mampfen. Ums Eck ist er geflüchtet, als er zwei mal in den frühen Morgenstunden von meinem Rumpeln im Bad und Küche auf der Couch wach wurde. Ich nenne mich Arbeitnehmer und stehe um 5 Uhr auf, bade, trinke den ersten Kaffee und verschwinde. Zur Tagesschau bin ich zurück – bade und schlafe vor der Flimmerkiste ein – Lottes alltäglicher Wahnsinn. Wenig Tammtamm und Tatü, sogar der Herd bleibt kalt. Wiesel passte das gar nicht, träumte noch von Wald und Wiese in Thüringen, der lauten Lieblingsmusik, der glitzender Spree im Sonnenlicht, den Pläuschen im Café, dem Berlinlauf – Wiesel träumte vom Urlaub. Arbeiten ist doof. Das finden auch Wiesels Tresennachbarn in der Hollandmühle – Wiesels Berliner Stammkneipe mit Frühstück durchgängig, Pilsner vom Faß und DIE Currywurst-Bude in Zigarettenweite. Das schmeckte Wiesel – Tanz bis in die Puppen und Action bis ihn am Wochenende doch das Fernweh packte. Mit Berliner Proviant im Gepäck wieselte es los – Berlin, du warst so wunderbar! Danke Wiesel für deinen Besuch und kiek doch mal wieder vorbei …
Ja, war nett das Wiesel kennen gelernt zu haben. Ein sehr geselliger Bursche!
Ich bin dann gespannt wo es die nächsten 30 Tage verleben wird.
Wiesel ist ein Wanderpokal??
Klar ist Wiesel ein Wanderwiesel.
Guckt mal
HIER
Wenn es länger als zwei Wochen an einem Ort bleibt wird es unruhig. Daher wahrscheinlich auch der Marathon-Anfall.
ich hätte besser die Beiträge lesen sollen :-(
das ist ja ne witzige Idee!!
@Indy keine Sorge! Es gibt ganze Bevölkerungsschichten, die sich eher mit dem Ansehen der Bilder begnügen. Habe gehört, dass es sogar schon Tageszeitungen geben soll, die speziell diese Menschen ansprechen wollen. ;-)
Ich versteh´s nicht: Aber mach´s gut liebes Wiesel.